Mit ChatGPT Work entwickelt sich ChatGPT vom klassischen KI-Chatbot zum digitalen Arbeitsassistenten. Statt nur Fragen zu beantworten oder Texte zu erstellen, kann Work komplexere Aufgaben selbstständig planen und über mehrere Schritte hinweg bearbeiten. Im Sinne der Definitionen aus vom KI-Chat zum KI-Agentensystem handelt es sich hierbei schon um einen Agenten.
OpenAI hat ChatGPT Work am 9. Juli 2026 offiziell vorgestellt. Die Idee dahinter: Du beschreibst nicht jeden einzelnen Arbeitsschritt, sondern möglichst das gewünschte Ergebnis – Work kümmert sich anschließend um einen großen Teil des Weges dorthin.
Was kann ChatGPT Work?
Work kann Informationen recherchieren und analysieren, mit Dateien und verbundenen Anwendungen arbeiten und daraus fertige Ergebnisse erstellen. Dazu gehören beispielsweise Dokumente, Präsentationen, Tabellen, Reports oder Websites. Bei umfangreicheren Projekten kann Work die Aufgabe in einzelne Schritte zerlegen und über einen längeren Zeitraum daran arbeiten.
Typische Einsatzmöglichkeiten sind etwa die Analyse von Unternehmensdaten, die Erstellung einer Präsentation aus verschiedenen Dokumenten, die Vorbereitung eines Meetings, das Erstellen eines Projektplans oder die Recherche für einen ausführlichen Bericht.
Besonders interessant sind auch wiederkehrende Aufgaben: Work kann geplante Aufgaben ausführen oder Veränderungen überwachen und so Projekte kontinuierlich unterstützen.
Der entscheidende Unterschied zum normalen ChatGPT-Chat ist damit einfach: Im Chat fragst du nach einer Antwort. Mit Work übergibst du ChatGPT eine Aufgabe – und erhältst im Idealfall ein fertiges Arbeitsergebnis.
